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African Muslim Association

Die ‚African Muslim Association’ (AMA) ist der Zusammenschluss von Muslimen aus afrikanischen Ländern und wurde 1991 informell gegründet. Man traf sich zunächst in der Wohnung von Alhajj Abdallah Ahmad, einem Haussa sprechenden Ghanaer, zu Gebet und Gesprächen. Bald schlossen sich ihnen weitere Muslime an, so dass die Wohnung nicht mehr ausreichend Platz bot. Im Jahre 1995 wurde beschlossen, die Aktivitäten im Rahmen eines Vereins weiterzuführen.

Der gemeinnützige Verein wird durch Fördermitgliedschaften, Sammlungen nach den Gottesdiensten und Spenden finanziert. Auch werden dadurch zahlreiche andere Aktivitäten unterstützt.

1997 konnte der Verein in der Adenauerallee 54 eine Moschee – die Ansar-ul-Deen-Moschee - eröffnen, in der sich die Muslime von nun an zu Gebeten trafen statt wie bis dahin in anderen Hamburger Moscheen. Der Zugang zu dieser Moschee erfolgte von der Böckmannstraße. Sie lag in der Nähe des Hauptbahnhofs und war 24 Stunden am Tag geöffnet.

In der Moschee der AMA gab es neben einem Büro auch Räumlichkeiten für Kinder und für Frauen, und an den Wochenenden gab es Unterricht für Kinder und Erwachsene.

Seit dem Freitagsgebet am 27.10.2006 ist diese Moschee geschlossen.

Ab Freitag, 19.01.2007, werden wir in unserer neuen Moschee in der Wendenstraße 285, 20537 Hamburg, die bisherigen Aktivitäten fortsetzen.

Funktion/Aktivitäten des Vereins:

Dazu gehört Hilfe für Kranke, Hilfe bei Bestattungskosten, Unterricht für Kinder und Frauen. Es wird allen geholfen - Neuankömmlingen in Hamburg, seien sie Christen oder Muslime, bei Behördengängen, Unterstützung bei Problemen des täglichen Lebens in einer Großstadt …- ob sie nun Haussa, Twi, andere afrikanische Sprachen, englisch, französisch oder deutsch sprechen. Ebenso werden Ankündigungen und Bekanntmachungen in mehreren Sprachen vorgetragen.

Das Freitagsgebet wird in vier Sprachen abgehalten: Zu jedem Freitagsgebet treffen sich bei uns ca. 200 Muslime zum Gebet, darunter Frauen und Kinder. Die Ansprache wird auf Arabisch gehalten, anschließend in Haussa und in Englisch und Französisch übersetzt. Nach dem Gottesdienst bleiben viele von ihnen, die nicht wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren müssen, zu geselligem Beisammensein in der Moschee oder treffen einander vor der Moschee.

Auch wenn die Mehrzahl der Muslime in dieser Mosche westafrikanischen Ursprungs ist, so kommen zu den Gottesdienstes auch Menschen aus weiteren afrikanischen Ländern. Ebenso gehören albanische, deutsche, türkische oder andere Muslime zu den Teilnehmern.

Es bestehen Kontakte zu anderen Moscheen und Gemeinden. Ebenfalls sucht die AMA Kontakt mit der christlichen Kirche und mit Gemeinden afrikanischer Christen.

Die African Muslim Association e.V. ist Mitglied in der SCHURA, dem Rat der islamischen Ge-meinschaften in Hamburg.

Ein langfristiges Ziel der AMA ist es, eine Werkstatt aufzubauen, in der Tischlerei, KFZ-Mechanik und Schneiderei erlernt werden können. Diese Qualifikationen sollen in der Heimat eine Existenz ermöglichen.

Die AMA organisierte im August 2001 eine Demonstration gegen Drogenhandel am Hauptbahnhof.

Mit der Hamburger Kriminalpolizei gab es über einen längeren Zeitraum Kontakte und Diskussionen zu Fragen der Integration.

 Adresse                                                        

Bankverbindung                                 

 

Vorsitzender

Herr Bobby Nyass

Wendenstraße 285

20537 Hamburg

Tel.: 040/2804355

Fax: 040/2804355

Fax: 040/28051831

African Muslim Association e. V.

Hamburger Sparkasse

Konto Nr. 1209123577

BLZ: 20050550

 

                               

 

 

 

 

Copyright(c) 2006 African Muslim Association e.V.. Alle Rechte vorbehalten.

E-Mail-Adresse:
info@african-muslim-association.de